Zum Jahresabschluss ging es mit Markus Koch, Joachim Waffenschmidt und Peter Neu (alle aus dem Schachclub "Brett vor´m Kopp Frankfurt") zum Weihnachtsopen nach Erfurt.
Wir wollten ursprünglich, mit der Bahn fahren, doch am 26.12. versagte die Deutschen Bundesbahn uns die Züge und wir waren gezwungen mit dem Auto hin zu fahren, Peter wollte sowieso erst einen Tag später zur zweiten Runde antreten.
Joe erklärte sich bereit, mit seinem Auto zu fahren, und so ging´s durch das Schneechaos in ca. 3,5 Stunden nach Erfurt.
Peter kam einen Tag später mit der Bahn und hatte natürlich keinerlei Probleme.
Zum Turnierverlauf, Markus gewann wieder (bei der Oberurseler Stadtmeisterschaft gewann er schon ca. 25 DWZ) einige DWZ und dürfte im neuen Jahr zum ersten mal über 2100 DWZ kommen -Glückwunsch.
Joe spielte am Anfang grandiose Partien, fand aber den(die) Ausmacher nicht, z.B. konnte er den starken Senior IM Josef Prybil komplett an die Wand spielen aber nicht den Knock Out finden. Danach spielte er 2 weitere tolle Partien mit grossem Erfindungsreichtum, aber ohne Fortunas beistand, konnte sich am Ende ein bisschen fangen und landete bei -6 DWZ.
Peter´s Leistung war auch durchwachsen, er stand Phasenweise gut bis sehr gut stellte aber in Zeitnot oder zum Ende der Partien halbe bis ganze Punkte ein. Hier merkte man die fehlende Praxis, -14 DWZ.
Am letzten Abend sassen wir gemeinsam mit Benjamin Rücker und Moritz Nazarenus beim Abendessen, als Markus die Paarungen der letzten Runde nach blätterte und fest stellte, dass wir gegeneinander gelost wurden.
Das Gelächter war gross, die BvK Fraktion bearbeitete mich massivst mit einigen witzigen Sprüchen. Leider hatten Sie recht, es war eine Verlust Situation für mich. Remis konnte ich nicht annehmen, denn dann würde es heissen, ich hätte gekniffen.
Sollte ich spielen, würde ich bei einer Niederlage die Partie mein Leben lang vorgeführt bekommen. So wie es mein Kumpel Harilos macht. Er hat sogar die Gewinnpartie gegen mich an sein Schwarzes Brett vor seinem Heim Computer gehängt, und jedes mal wenn ich bei Ihm zu Besuch bin, kriege ich mit dem Spruch "Guck mal kleiner, kannst Du Dich noch Erinnern?" eine meiner Schmerzhaftesten Niederlagen vorgeführt.
Nein Danke!
Lange rede, kurzer Sinn... Markus wurde in der Eröffnung überrascht und ich konnte trotz Mehrbauern in der Eröffnung nichts ausrichten, bis er sich am Ende selber fertig machen konnte.
Nicht mit Ruhm bekleckert, aber trotzdem 20 DWZ gewonnen und endlich wieder über 2300 Elo.
Die letzte Runde hatte aber viel Würze in sich, es führten die beiden GM´s Romanov und Zubarev vor dem IM Spirin, das schöne war, Sie spielten nicht gegeneinander, also mussten alle Partien ausgespielt werden.
Romanov konnte am Ende sogar Dauerschach geben, obwohl er einen Turm gegen den Erfurter Langheinrich weniger hatte.
Zum Erfurter Turnier, wenn ich einen Turniertest machen würde, dann würde ich dieses Turnier zu einen der besseren Stufen.
Die Atmosphäre ist gut, die Spielbedingungen sind für den Meisterraum in Ordnung, Erfurt ist eine sehr gepflegte und schöne Stadt.
Das Ausgehen ist extrem günstig. Allerdings sind die Doppelrunden anstrengend und warum die Ausrichter ein 8-runden Turnier veranstalten verstehe ich nicht.
Einen guten Start ins neue Jahr wünsch ich euch.
Fitschel
Danke für den schönen Bericht!
AntwortenLöschenZum Jahresende noch ein gutes Turnier gespielt und wieder über zwo-drei gekommen, das lässt sich doch sehen.
Viel Glück in 2011!
Danke, was spielst Du als nächstes mit? Überlege mir ein Turnier!
AntwortenLöschenWeiss aber noch nicht genau was.
Dir auch viel Glück in 2011.
VG